Eigendynamik

Verfasst von: Marion Wolters
Ein leerer Raum – dieser Begriff kann sowohl räumlich und zeitlich verwendet werden. Raum für Arbeit, die noch erledigt werden kann, Platz für neue Dinge im Leben, von deren Existenz man noch nichts wusste. Wie könnte das Füllen eines Raumes oder wie könnte ein neu produzierter Artikel eine Dynamik entwickeln, die als lineare Bewegung eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr aufzuhalten ist?

Sieht man sich das erste Newtonsche Axiom an, das auch als "Trägheitsgesetz" bekannt ist, bleibt der Körper im Zustand der gleichförmigen gradlinigen Bewegung, solange keine äußeren Einflüsse auf ihn wirken. Der Körper bewegt sich konstant. Würde man in der Umgangssprache eine solche Bewegung als "Dynamik" oder gar als "Eigendynamik" bezeichnen? Das zweite Newtonsche Axiom, das auch als "Beschleunigungsaxiom bekannt ist, beschreibt auf einen Körper einwirkende Kräfte, dessen Kraft proportional ist und deren Richtung Kraft besitzt. Vermutlich kommt diese Definition dem allgeneinen Sprachgebrauch von Dynamik schon näher.

Was jedoch mehr darunter verstanden wird, ist das Thema Wechselwirkungsprinzip. Das bedeutet, dass ein Körper A auf einen Körper B eine Kraft ausübt "actio" genannt. Der Körper B übt auf A eine Kraft aus, die als Gegenkraft "reactio" gezeichnet wird und die entgegengesetzt gleich der ersten Kraft ist. Dynamik als physikalischer Begriff kann die unterschiedlichen Bedeutungsunterschiede in der Sprache nur zu einem gewissen Grad andeuten. Schwung, Aktion, Kraft sind nur einige bekannte Synonyme für ein Wort, das es u.a. auch in der Musik, in Versicherungsgesellschaften gibt. Wenden wir uns der Eigendynamik zu. Im Gegensatz zur Dynamik verfügt sie über einen Impuls, der eine bestimmte Aktionsabfolge festlegt.

Wie verhält sich ein solch selbst betriebenes Subjekt in einem Umfeld, das zudem mit ihm als auch untereinander agiert? Wie hoch ist der eigene Drehimpuls, wenn es dort hinein gelangt und wie verändert sich die Drehzahl im Laufe der Interaktion? All diesen Fragen geht die Autorin dieses Artikels in ihrem dreisprachigen Buch "Tiaré? Entrez!" https://www.bod.de/buchshop/tiareo-entrez-marion-wolters-9783746065106 ein. Im wirtschaftlichen Umfeld stellt sich sicherlich auch die Frage, wie man ein Umfeld so weit wie möglich strukturieren kann, damit Faktoren, die sich negativ auswirken könnten, möglichst schon zu Beginn ausgeschlossen werden können.

Um die Eigendynamik neuer Produkte zu testen, ist eine sorgfältige Analyse sicherlich hilfreich. Übertragen aus der Physik auf ein Produkt wäre der Bewegungs- oder Freiheitsgrad eines Produktes interessant. Wie groß könnte der Wirkimpuls oder Wirksamkeitsradius eines neuen Produktes werden? Wie massiv und schnell ist die Eigendynamik des neuen Produktes? So mancher zuvor geschmähter Algorithmus kann hier seine neue Daseinsberechtigung finden. Viele andere bewährte Methoden sollten ebenfalls angewandt werden. Denn ein umfassendes analytisches Konstrukt spart viel Geld. – Soweit westliches Denken. Alternativ überlegt man sich Ziele und entscheidet, während man auf dem Weg dorthin ist, wie man sie erreicht.

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