Wer sich nicht weiterbildet bleibt auf der Strecke

Verfasst von: Marion Wolters
Die Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte in der Wirtschaft sind in der Vergangenheit gestiegen. Ein Trend der sich fortsetzt. Wie bildet man sich am Besten weiter? Sind konventionelle Methoden wie der Präsenzunterricht noch zeitgemäß? Oder sind Onlinekurse die besseren Lehrmittel? Sind sie didaktisch klüger aufgebaut und erreichen sie den Lernenden zu einem höheren Prozentsatz? Welche Möglichkeiten gibt es noch, um sich kostengünstig und zeitsparend weiterzubilden? Ein Praxistest.

Die Anforderungen und Chancen eines modernen Arbeitsplatzes ermöglichen auch mehr Flexibilität in der zeitlichen und räumlichen Gestaltung der Arbeit. Oftmals werden längere Arbeitszeiten und Arbeitswege in Kauf genommen, um die Qualität der Arbeit zu garantieren und die Quantität zu schaffen. Pünktlich bei einem Präsenzkurs anwesend zu sein, ist heutzutage trotz moderner Technik nicht unbedingt einfacher. Dies haben nicht zuletzt z.B. Sprach- und Volkshochschulen in den letzten Jahren in Form von verringerten Kursteilnehmern schmerzlich erfahren müssen. Und haben sich auch darauf eingestellt, indem sie in ihren Kursprogrammen auf die Möglichkeiten des Internets hinweisen.

Während es auch darum ging, sich in Kursen persönlich vor Ort auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen, ist dies heute aufgrund der geringeren Zeit oftmals nicht mehr möglich. Onlinekurse bieten sich an, die auch als MOOCs in verschiedenen Varianten nicht zuletzt an den Universitäten praktiziert werden. Massive Open Online Courses (MOOCs) sind sicherlich eine Lösung für unabhängiges Lernen. Wenn sie von für Onlinekurse ausgebildeten Lehrkräften didaktisch gut aufbereitet sind, verschiedene Sinne ansprechen, sind sie – abgesehen von z.B. Sprachkursen - für vielfältige Themengebiete auch als Anfängerkurse gut geeignet.

Sie ermöglichen den Lernenden qualitative Wachstumssprünge in jede von ihnen gewünschte Richtung, auch jenseits des jährlichen Development Dialogues. Denn niemand kann sich heute darauf noch verlassen, dass er für den Rest des Arbeitslebens in einer Abteilung oder in einer Firma arbeiten wird. Daher ist es sinnvoll, sich beizeiten auf die globale Entwicklung einzustellen und sich entsprechend weiterzubilden. Dies geschieht auch zunehmend durch kursunabhängiges Eigenstudium von Büchern, Onlinekursen, Informationen im Internet, Fernsehen, in Videos etc., die jedoch eine Lehrerpersönlichkeit, die als Korrektiv wirkt, nicht in jedem Fall ersetzen können.

Durch die genannten Maßnahmen wird auch die Akademisierung im Unternehmen im besten Sinne gefördert. Dies ist auch der Ansatz der Autorin dieses Artikels, die im Arbeitsbuch zu „Comme Schönheit influences la paz“ (http://www.brainguide.de/Comme-Schoenheit-influence-la-paz-Arbeitsbuch) eine praxisnahe wissenschaftlich-philosophische Gedankenschule für die Lesenden schafft. Damit jeder Lesende vielfältige Denkansätze kennenlernt, die neue Ideen ermöglichen. Und sicherlich auch, um sein gegenwärtiges Verhalten zu überdenken. Um die eigenen unreflektierten Denkschemata zu erkennen und selbst in die von ihm gewünschte Richtung zu verändern. Und somit über Techniken zu verfügen, die seinem Besitzer bei der Anwendung einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Es geht darum, die Entfaltung des eigenen Potentials zu beschleunigen. Mit dem Erlernten niemals zufrieden zu sein, sondern immer weiterzugehen. Neugierig und offen zu sein für eigene zunächst wirtschaftsfremd wirkende Ideen in einem kreativ-progressiven Arbeitsumfeld. Damit Ergebnisse erzielt und Produkte geschaffen werden können, die finanziell erfolgreich sind und die Konkurrenz schlagen. Denn das ist das Ziel einer jeden Weiterbildung: Experimentieren und Erlernen eines neuen Fachgebietes, neue Gedanken und Fähigkeiten für neue einträgliche Tätigkeiten zu entwickeln, um auch künftig persönlich und als Unternehmen wettbewerbsfähig zu sein.

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