Wohngifte effektiv vermeiden

Verfasst von: Rosalie Winter
Der Expertentipp zum Holzschutz mit natürlichen Werkstoffen: Immer mehr Menschen reagieren mit Allergien oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf sogenannte Raumluftbelastungen durch Renovierungsmaterialien wie Farben und Lacke. Im Interview gibt der staatlich geprüfte Farb- und Lacktechniker Dirk Schütze, Fachberater beim Naturfarbenhersteller bio pin, wertvolle Tipps zum Holzschutz mit natürlichen Werkstoffen. Um Holz, wie Fußbodendielen und Parkett, zu schützen oder aufzufrischen, werden Lacke, Öle und Wachse verwendet, die die Holzmaserung nicht überdecken.

Wodurch unterscheiden sich Bioprodukte von herkömmlichen Werkstoffen? Der staatlich geprüfte Farb- und Lacktechniker Dirk Schütze ist Fachberater beim Naturfarbenhersteller bio pin. Er meint: Mit wasserbasierten Bio-Holzlasuren, -lacken und -wachsen werden selbst stark beanspruchte Holzfußböden wirksam gepflegt und geschützt, ohne dass das Wohnklima durch schädliche Ausdünstungen belastet wird. Welche Grundlage haben natürliche Holzschutzmittel und wie lassen sie sich verarbeiten? Bienenwachs, Pflanzenöle, Naturharze und Pigmente aus Mineralien gelten seit Generationen als gute Bestandteile für dauerhaften Holzschutz und bilden die Basis für alle unsere Wachsprodukte, Fußbodenlacke und -öle.

Wann ist Lack, Wachs oder Öl zu empfehlen?

Frei von gesundheitlich bedenklichen Stoffen, stehen diese natürlichen Holzschutzmittel konventionellen Qualitätsprodukten in punkto Verarbeitung und Ergebnis in nichts nach. Während mit Lack versiegelte Böden belastbarer und pflegeleichter sind, bieten Öle und Wachse den Vorteil, dass das Naturmaterial Holz seine Atmungsfähigkeit behält. Allerdings sind geölte oder gewachste Dielen nicht so abriebfest wie versiegelte. Nur mit Öl behandeltes Holz braucht die meiste Pflege, deshalb empfehle ich, die Fläche nach dem Ölen zusätzlich zu wachsen oder mit einem Hartöl bzw. Hartwachsöl zu behandeln. Das bringt die meisten Vorteile:

Das Holz kann seine Trümpfe für das Raumklima voll ausspielen und lässt sich darüber hinaus problemlos nachbehandeln oder gezielt reparieren. Entstehen durch Bio-Farben Gerüche? Bedingt durch die pflanzlichen Öle und Harze, besitzen Naturfarben einen charakteristischen Geruch, der sich nach dem Trocknen aber schnell verflüchtigt. Tipp vom Fachmann: Wasserbasierte Produkte können Holz zum Quellen bringen und bewirken bei diversen Hölzern ein Hochstellen der Fasern, so dass die Oberflächen rau werden. Ein intensiver Zwischenschliff führt aber gerade bei farbig lasierenden Anstrichen leicht zu einem schattigen, ungleichmäßigen Ergebnis.

"Feuchten Sie vor dem ersten Anstrich das Holz gut mit Wasser an und lassen es wieder trocknen", empfiehlt Dirk Schütze, Fachberater beim Naturfarbenhersteller bio pin. "Danach das Holz fein schleifen". So wird einem Großteil des Quellens vorgebeugt. Infos sind unter www.biopin.de zu finden. Mit einem wasserbasierten Bio-Holzschutz werden selbst stark beanspruchte Holzfußböden wirksam gepflegt und geschützt, ohne dass das Wohnklima durch schädliche Ausdünstungen belastet wird. Natürliche Holzschutzmittel stehen konventionellen Qualitätsprodukten in punkto Verarbeitung und Ergebnis in nichts nach. Während mit Lack versiegelte Böden belastbarer und pflegeleichter sind, bieten Öle und Wachse den Vorteil, dass das Naturmaterial Holz seine Atmungsfähigkeit behält. (djd)

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Artikelsignatur: Rosalie Winter | Autoren-Ressort: http://www.rosa.reporters.de
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